Und der Geißfuß und die wilde Petersilie nickten, aber keiner von ihnen sagte etwas, um sie nicht in ihren Betrachtungen zu stören.
Doch die Maus rannte die Hecke entlang und rief alle überlebenden Spinnenherren zusammen.
„Der, der morgen um die Prinzessin anhält, bekommt sie,“ verkündete die Maus. „Sie ist nicht wiederzuerkennen. Das Eis ist geschmolzen. Ihr Herz ist wie Wachs. Sie fangt keine Fliegen, ißt nicht und trinkt nicht, sitzt bloß und starrt sehnsüchtig in die Luft hinaus. Beeilt euch!“
Nach diesen Worten lief die Maus weg.
Aber die Spinnenherren sahen sich nachdenklich an. Keiner von ihnen hatte so recht den Mut, noch einen Versuch zu wagen; zu schlimm war es den zwölfen ergangen; und ein paar von den Vernünftigsten kletterten sogar flugs in die Höhe und verkrochen sich unter den Blättern, um nicht in Versuchung zu kommen.
Nur wenige blieben zurück und dachten über die Worte der Maus nach; unter ihnen war auch ein kleiner, dünner, junger Spinnenherr, der immer zugehört hatte, wenn die anderen von der wunderbaren Prinzessin sprachen, aber nie selbst etwas gesagt hatte.
„Ich glaube, ich mache den Versuch,“ erklärte er plötzlich.
„Du?“ riefen die anderen durcheinander.
Und sie fingen an, bei dem Gedanken zu lachen, daß der Wicht das durchsetzen sollte, wobei schon so mancher kecke Spinnenbursch sein Leben eingebüßt hatte.
Aber der Kleine ließ sie lachen, soviel sie wollten.