„Ich glaube das Beste,“ entgegnete die Maus. „Sie sieht nicht danach aus, als hätte sie eine Singstimme; aber wie gesagt — die Liebe! Jetzt sollt ihr bloß sehen, was für ein Glanz über ihr ist, wenn sie kommt. Wenn wir sie nur wiedererkennen können!“
Und die Maus lachte, und die Petersilie und der Geißfuß lachten, und die Sonne ging auf und lachte mit.
Schließlich kam die Spinne aus ihrem Blätterversteck hervorgekrabbelt.
„Viel Glück, viel Glück!“ piepste die Maus.
„Viel Glück, viel Glück!“ sagten der Geißfuß und die Petersilie.
Die Spinne aber streckte sich und gähnte. Dann ging sie hin und setzte sich in ihr Netz, als ob nichts vorgefallen wäre.
„Wo ist der Herr Gemahl?“ erkundigte sich die Maus. „Kann er nicht so schnell aus den Federn kommen?“
„Ich hab’ ihn heute morgen gefressen,“ antwortete die Spinne.
Da schrie die Maus, daß es über die ganze Hecke schallte. Und die Petersilie und der Geißfuß zitterten, daß alle ihre Blüten abfielen. Und die Zweige krachten wie im Sturm.
„Er sah so dumm und ekelhaft aus, wie er da neben mir saß,“ erklärte die Spinne. „Da hab’ ich ihn gefressen. Er hätte ja seine Finger von mir lassen können.“