Der Wald war noch grün, seine Färbung war nur dunkler geworden, und an vielen Stellen schimmerten gelbe und rote Blätter zwischen den grünen durch. Die Sonne war müde von ihrer heißen Arbeit während des Sommers und ging früh zu Bett.
„Endlich kam der Junker Frühling.“
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GRÖSSERES BILD
In der Nacht schlich der Winter zwischen den Bäumen umher und wollte sehen, ob seine Zeit nicht bald gekommen sei. Wenn er eine Blume fand, küßte er sie galant und sagte:
„Ei, ei! Bist du noch hier? Das freut mich, daß ich dich treffe. Bleib nur ruhig stehen! Ich bin ein guter Kerl und tue keiner Fliege etwas zuleide.“
Aber die Blume erschauerte bei seinem Kusse, und der klare Tautropfen, der unter ihrem Blatte hing, wurde auf der Stelle zu Eis.
Häufiger und häufiger lief der Winter durch den Wald. Sein Atem ging über die Blätter hin, so daß sie sich gelb färbten, und über die Erde, so daß sie hart wurde.