„Futter! Futter! Futter!“ schrien sie und gingen weiter.

Die Vögel fraßen so viele von ihnen, wie sie vermochten. Die Ameisen bissen sie tot, die Igel veranstalteten einen Festschmaus, und viele andere hungrige Burschen verschlangen sie. Große Herden von Elefanten, Nashorntieren und Antilopen liefen darüber hin und traten sie nieder.

Aber dem ungeheuern Heuschreckenheer war der Verlust nicht anzumerken. Es wurde immer größer, was auch mit ihm geschah, und rückte immer weiter nach Norden vor.

Und überall, wo die Heuschrecken gewesen waren, da war das Land verödet. Die Elefanten und Antilopen brüllten vor Hunger, denn es war kein Blatt für sie zurückgeblieben. Wasser war nicht vorhanden, weil die Seen voller Heuschreckenleichen lagen, die verfaulten und weit umher Gestank verbreiteten. Die Insekten starben, weil keine Blätter da waren, die sie fressen konnten. Und die Vögel starben, weil keine Insekten für sie und ihre Jungen da waren.

Und weiter und weiter wanderte das Heer.

Eines Nachts machte man Rast. Die ganze Erde glich einem wogenden braunen Teppich; nicht eine von den Heuschrecken war ruhig.

„Ich berste!“ schrie eine.

„Wir bersten! Wir bersten! Wir bersten!“ klang es durch die Reihen hin.

Und dann barsten sie.