235–238.
Maximinus Thrax,
einen Thraker von außerordentlicher Größe und Stärke. Siegreicher Zug über den Rhein, dann nach der untern Donau. Unterdessen wird in Afrika zum Imperator ausgerufen der 80jährige Senator Gordianus I., der seinen Sohn Gordianus II. zum Mitregenten ernennt, bald aber sich selbst tötet, nachdem der Sohn in Afrika kämpfend gefallen. Maximinus, vom Senat für abgesetzt erklärt, wird bei der Belagerung von Aquileia von den Soldaten getötet. — Die Prätorianer erheben Gordians I. Enkel, Gordianus III., auf den Thron. Dieser wird nach glücklicher Beendigung eines Krieges gegen die Neuperser 244 ermordet auf Veranlassung des Praefectus praetorio Philippus Arabs, eines Mannes von semitischer Abkunft, welcher 248 das tausendjährige Bestehen des römischen Reiches feiert, 249 von den mösischen Legionen unter ihrem Feldherrn Decius besiegt und getötet wird. Unter diesem Kaiser
250.
Allgemeine Christenverfolgung, nachdem man längere Zeit die Christen hatte gewähren lassen. Decius schlägt die Goten, welche Thrakien plündern, verliert aber Sieg und Leben, als er sie nach der Donau hin verfolgt (251). Die Legionen erwählen den Feldherrn Gallus, unter dessen ebenfalls kurzer Regierung die Pest in mehreren Provinzen des Reiches wütet. Er wird 253 ermordet von dem gegen die Goten siegreichen Aemilianus, dieser nach kaum 4 Monaten von
253–260.
Valerianus,
der seinen Sohn Gallienus zum Mitregenten annimmt. Beide kämpfen gegen die fortwährend erneuten Einfälle germanischer Heerhaufen, namentlich der Franken in Gallien und Spanien, der Alamannen in Ober-Italien (bei Mailand besiegt), der Goten in die Balkan-Halbinsel und Kleinasien. Unglücklicher Feldzug des Valerianus gegen die Perser; er wird bei Edessa geschlagen, gefangen und (als 70jähriger Greis) bis zu seinem Tode von dem König Sapores als Sklave umhergeschleppt. Gegen ihn und seinen Sohn
260–268.
Gallienus