Die vier Regenten sorgen im Einverständnis miteinander für die Verwaltung und den Grenzschutz, Diocletian selbst namentlich in Ägypten, Galerius am Euphrat gegen die Perser. Der Tigris als Grenzfluß festgesetzt. Edictum de pretiis 301 zur Abstellung des Wuchers. Glänzende Bauten in Trier.
303.
Allgemeine Christenverfolgung, durch Constantius in seinen Provinzen gemildert.
305.
Diocletian († 313 in Salona in Dalmatien) und Maximian danken ab, Constantius und Galerius werden Augusti; letzterer setzt die Christenverfolgung fort. Die beiden nach seinem Vorschlag von Diocletian ernannten Cäsaren kommen nicht zu Ansehen; in den westlichen Provinzen übernimmt 306 Constantinus, Sohn des Constantius und der Helena, nach dem Tode des Vaters die Regierung, in Rom erheben die Prätorianer Maxentius, den Sohn Maximians.
312.
Nach Galerius’ Tode Krieg zwischen Maxentius und Konstantin; dieser dringt in Italien ein und siegt bei Turin und bei Saxa rubra unweit Rom (hoc signo vince!); Maxentius ertrinkt auf der Flucht im Tiber. Konstantin erkennt Licinius an, welchen Galerius zum Mitregenten des Ostens ernannt hatte, und erläßt 313 in Mailand ein Edikt zum Schutze der Christen. Nach einiger Zeit entsteht Krieg zwischen den beiden Herrschern; Licinius, 323 in zwei Schlachten, bei Adrianopel und bei Chalkēdon, besiegt, ergibt sich und wird 325 hingerichtet.
328–337.
Konstantin der Große Alleinherrscher.
Das Christentum wird vom Staate anerkannt und dem Heidentum gegenüber begünstigt.