Karolinger in Deutschland.
843–876.
Ludwig der Deutsche führt Grenzkriege gegen die Slaven (Abodriten in Mecklenburg, Sorben, Czechen), setzt in Mähren den Herzog Rastislav ein.
845.
Hamburg zerstört von den Normannen, die schon mehrmals die friesische Küste heimgesucht hatten; das Erzbistum wird nach Bremen verlegt. Die ferneren Raubzüge der Normannen richten sich gegen das westfränkische Reich.
870.
Vertrag zu Mersen (an der Maas) mit Karl dem Kahlen; nach dem Tode der beiden jüngeren Söhne Lothars I. wird deren Erbe zwischen Deutschland und Frankreich geteilt. Der germanische Teil (Friesland, Lothringen, Elsaß) kommt an Deutschland, der romanische (Flandern, Brabant, Verdun, Burgund, Provence) an Frankreich.
874.
Swatopluk, Fürst von Mähren, zur Huldigung genötigt.
876–887.