1237.

Temudschins Enkel Batu dringt vom Chanat Kiptschak (Reich der Goldenen Horde) aus erobernd in Rußland ein. Moskau und Kiew verbrannt, dann Zug durch Polen und Angriff auf Schlesien. Ein deutsches Ritterheer unter Heinrich dem Frommen, Herzog von Liegnitz, tritt den Mongolen entgegen.

1241.

Schlacht bei Wahlstatt (Liegnitz). Die Mongolen, obwohl Sieger, ziehen nach Südosten ab durch Ungarn, nehmen ihre Wohnsitze im Chanat Kiptschak; Hauptstadt Sarai (Gouv. Astrachan). Rußland bleibt ihnen Untertan bis 1480.

1258.

Vernichtung des Kalifats durch die asiatischen Mongolen, welche Bagdad zerstören. Ihrem Vordringen nach Syrien treten die Mamelucken (S. 177) entgegen. Das große Reich der Mongolen, welche größtenteils den Islam annehmen, löst sich in einzelne Chanate auf; China wird 1368 durch Taitsu, einen buddhistischen Priester, von der Mongolenherrschaft befreit. Mit ihm beginnt die Dynastie der Ming (1368–1644).

D. Vom Ende der Kreuzzüge bis zur Entdeckung Amerikas. (1270–1492.)

§ 1. Deutschland.

1273–1347.

Könige und Kaiser aus verschiedenen Häusern.