1701.
Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) als Feldherr Kaiser Leopolds eröffnet den Krieg siegreich in Oberitalien, wird aber 1702 vom Herzog von Vendôme in seinem Vordringen gehemmt.
1703.
Die Bayern fallen als Verbündete Frankreichs in Tirol ein, werden aber zurückgetrieben. Der englische Feldherr Marlborough dringt in den Niederlanden vor.
1704.
Erzherzog Karl landet in Portugal, die Engländer erobern Gibraltar. Prinz Eugen und Marlborough vereinigen sich an der Donau und siegen (unweit Donauwörth) über die Franzosen und Bayern in der
1704.
Schlacht bei Höchstädt und Blindheim. Bayern von den kaiserlichen Truppen besetzt.
1706.
Erzherzog Karl gewinnt auf kurze Zeit Madrid; Marlborough siegt bei Ramillies (nördlich von Namur), Prinz Eugen bei Turin mit Hilfe der Preußen unter Leopold von Dessau. Die Franzosen werden aus Italien verdrängt, Mantua (s. S. 239) von Österreich in Besitz genommen, dann auch Neapel (S. 241).