Alexander I., Kaiser von Russland, nach Ermordung seines Vaters Paul I. durch Verschworene. Aussöhnung Rußlands mit England, Auflösung der Nordischen Konvention.

1801.

Die Franzosen räumen Ägypten; das Heer wird auf englischen Schiffen nach Frankreich zurückgebracht.

Konkordat zwischen dem neuen (S. 316) Papst Pius VII. und der französischen Republik. Der Papst erkennt die Einziehung der Kirchengüter an, willigt ein, daß die Erzbischöfe und Bischöfe von der französischen Regierung ernannt werden, und behält sich nur die Bestätigung vor, begnügt sich mit dem Besitz des verkleinerten Kirchenstaats (S. 315).

1802. März.

Friede zu Amiens zwischen Frankreich und England (nach Rücktritt des Ministers Pitt):

1. Herausgabe aller von England gemachten Eroberungen an Frankreich und seine Verbündeten mit Ausnahme von Trinidad, welches Spanien, und Ceylon (S. 314), welches die Batavische Republik abtritt. 2. Malta (von den Engländern 1800 erobert) soll dem Johanniterorden zurückgegeben werden. Infolge dieses Friedens ebenfalls Friede zwischen Frankreich und der Pforte.

Stiftung des Ordens der Ehrenlegion; monarchisches Auftreten Napoleons. Er läßt sich zum Präsidenten der Italienischen (bisher Cisalpinischen) Republik wählen und übernimmt auf Grund einer Volksabstimmung in Frankreich (3½ Millionen Stimmen) das

1802. Aug.

Konsulat auf Lebenszeit. Elba und Piemont werden mit Frankreich vereinigt. Die Helvetische Republik erhält durch die Mediationsakte eine neue Verfassung (1803).