480.

Schlacht bei Himera,

Sieg der sicilischen Griechen unter Gelon von Syrakus und Theron von Akragas (S. 37) über die mit Persien verbündeten Karthager. Diese sollen den Frieden durch Zahlung von 2000 Talenten erkauft haben; sie bleiben im Besitz ihrer sicilischen Städte (Panormos, Soloeis, Motye).

479.

Nachdem Mardonios den Athenern durch Alexander von Makedonien (s. S. 38) vergebens einen Sonderfrieden angeboten hat, rückt er, verstärkt durch griechische Bundesgenossen (Thessăler, Böoter, Lokrer, Phokier) in Attika ein. Die Athener retten sich wieder nach Salămis. Was in der Stadt aufgebaut worden, wird von den Persern von neuem zerstört. Endlich rückt die ganze peloponnesische Streitmacht (30000 Hopliten und zahlreiche Leichtbewaffnete) über den Isthmos vor, Mardonios geht zurück und nimmt eine vorteilhafte Stellung in Böotien am Asōpos ein. Mehr als 10000 Athener, Platäer und Thespier vereinigen sich mit dem peloponnesischen Heere. Anführer der gesamten Streitmacht (angeblich 110000 Mann, doch keine Reiterei) war Pausanïas (Regent in Sparta für den unmündigen Sohn des Leonidas).

479. (Sept.)

Schlacht bei Platää.

Nach längerem Zaudern entschließt sich Pausanias zum Kampfe. Glänzender Sieg, Mardonios fällt. Die Griechen erobern das persische Lager; von der reichen Beute wird den Göttern der Zehnte geweiht.[14] Das griechische Heer rückt vor Theben, die Häupter der persischen Partei werden ausgeliefert und auf dem Isthmos hingerichtet.

Die hellenische Flotte unter dem Oberbefehl des Spartanerkönigs Leotychĭdas (die athenischen Schiffe unter Xanthippos) eröffnet den Angriffskrieg gegen die Perser, der mit Unterbrechungen bis 445 dauert. Der persische Flottenführer Mardontes, den kleinasiatischen Griechen in seinem Heere mißtrauend, wagt nicht, die ihm bei Samos angebotene Seeschlacht anzunehmen. Er läßt dieser Insel gegenüber bei dem Vorgebirge Mykăle die Schiffe aufs Land ziehen und verschanzt sich. Die Griechen landen und siegen in der

479. (Ende Sept.)