Schlacht bei Loigny-Poupry (Großherzog von Mecklenburg) rechtzeitig vereitelt.
Nach weiteren harten Kämpfen der beiden deutschen Heere wird Orléans von ihnen besetzt.
Von der Loire-Armee entweicht ein Teil nach Süden, wo General Bourbaki neue Streitkräfte organisiert (vgl. S. 388), der andere wird durch General Chanzy nach Westen zurückgeführt und auch durch Verstärkungen neu gefestigt. Chanzy versucht, über Vendôme auf Paris zu ziehen; dies vereitelt die deutsche Armee-Abteilung durch schwere Kämpfe
7.–10. Dez.
bei Beaugency-Cravant. Chanzy geht hinter die Loir auf Le Mans zurück. Deutsche Erkundungsgefechte: Das Detachement Boltenstern bei Montoire (27. Dez.). Die Regierung von Tours wird nach Bordeaux verlegt. (Gambetta in Bourges.)
1871. Jan.
Die Armee-Abteilung wird aufgelöst und findet teils bei der II. Armee, teils bei Orléans und Paris Verwendung. Prinz Friedrich Karl, unaufhaltsam vorrückend trotz der Winterkälte, vernichtet die Armee des General Chanzy (150000 M.) in der
10.–12. Jan.
Schlacht vor Le Mans (20000 Gefangene). Die deutsche II. Armee bleibt bei Le Mans und an der Loire, das Korps des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin marschiert nach Rouen.