[2] Einunddreißig Dynastien ägyptischer Könige, mit Menes beginnend, bis auf Alexander d. Gr. verzeichnete um 280 v. Chr. der Priester Manĕtho zu Heliopolis (On) in einem griechisch geschriebenen Werke über Ägyptens alte Geschichte.

[3] Herodot, welcher um 450 v. Chr. Ägypten bereiste, nennt die Könige Cheops, Chephren, Mykerinos. Seine Angaben über die ältere Geschichte Ägyptens sind sagenhaft; wertvoll ist seine Schilderung des Landes und der Volkssitten.

[4] Die Entzifferung der Keilschrift begann G. F. Grotefend 1802, indem er in den Inschriften von Persepolis die persischen Königsnamen erkannte. Weitere Fortschritte namentlich durch Rawlinson, welcher 1846 die persische Inschrift von Bagistana (Behistun) (s. S. 20) herausgab.

[5] Die fünfte Dynastie bei Berōssos, der um 280 v. Chr. die Sagen der babylonischen Urzeit (große Flut) und die Königsreihen in einem griechisch geschriebenen Geschichtswerk verzeichnete.

[6] Die Ruinen von Ninive bei Môssul (am Tigris) zuerst 1842 von dem Franzosen Botta, 1845 von dem Engländer Layard erforscht, die Ruinen von Babylon 1853 von Oppert und Rawlinson. Deutsche Ausgrabungen 1886, dann seit 1901.

[7] Mit Nabunâssirs Regierungsantritt 747 v. Chr. beginnt der in dem astronomischen Werke des Alexandriners Ptolemaios (um 150 nach Chr.) erhaltene astronomische Kanon, ein Verzeichnis der Herrscher, die über Babylon regiert haben, bis Antonius Pius, mit genauer Angabe der Regierungszeiten.

[8] Stammtafel der Achämeniden:

Tschischpisch.
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Kurusch I. Anjarâmna.
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Kambudschija I. Arschâma.
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Kurusch II. Vischtâspa.
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Kambudschija II. Bardija. Darijavahusch.

[9] Diese Bezeichnung wahrscheinlich herzuleiten von dem Volk der Graer in Böotien, das bei der Gründung der Kolonie Kyme (Cumä) in Campanien durch Auswanderer aus Chalkis auf Euböa beteiligt gewesen zu sein scheint.

[10] Die 12 Arbeiten: Nemeischer Löwe, lernäische Hydra, erymanthischer Eber, kerynitische Hirschkuh, stymphalische Vögel, Gürtel der Amazonenkönigin Hippoly̆ta, Stall des Augīas, kretischer Stier, Rosse des Diomēdes, Rinder des Geryŏnes, Äpfel der Hesperiden, Kerbĕros.