Philipp unterwirft die Phokier,
zerstört ihre Städte, wird an ihrer Stelle in den Amphiktyonenbund aufgenommen. In Athen Unwille über sein gewaltsames Vordringen; Demosthenes’ Rede vom Frieden.
344.
Philipp tritt an die Spitze des thessalischen Bundes, unterstützt Argos, Messenien, Elis gegen Sparta. Demosthenes’ zweite Philippika.
343.
Philipp bringt Epirus und einen Teil von Euböa in Abhängigkeit. Äschines, von Demosthenes wegen seines Verhaltens bei der Gesandtschaft angeklagt, wird freigesprochen.
342–341.
Philipp dringt in Thrakien bis zum Pontos vor, gründet Philippopolis am Hebros, unterstützt die Stadt Kardia in ihrem Streit mit den athenischen Kolonisten der thrakischen Chersones (S. 46). Die nationale Partei in Athen (Demosthenes’ dritte Philippika) bringt ein Bündnis hellenischer Staaten (Megarer, Korinther, Euböer, Achäer, Akarnanen u. a.) unter Athens Leitung gegen Philipp zustande.
340.
Philipp belagert vergeblich Perinthos und Byzanz. Die Athener erklären ihm den Krieg, schicken zwei Flotten mit Hilfstruppen (unter Chares und Phokion) nach Byzanz und erzwingen die Aufhebung der Belagerung.