»Beruhigen? Du beglückst mich, Gold-Justine. Ich fange an, vor dir Respekt zu haben. Verlange für die Freude, die du mir so unvermuthet machst, was du willst.«
Justine besann sich eine Weile, ernst und in sich versunken. »Wenn ich nun zweierlei verlangte?« fragte sie mit klarerem Auge.
»Begehre.«
»Daß Sie für's Erste die Mutter ganz ihren Gedanken überlassen, Friede mit ihr halten, und meine Heirath beschleunigen wollen?«
»Zugestanden. Böses Mädchen! Du eilst, mein Haus zu verlassen und deinen verwaisten Vater!«
»Sie ahnen nicht, wie schmerzlich dieses Scheiden mir sein wird; aber Mama wünscht Herrn Birsher so schnell als möglich aus der Stadt zu entfernen.«
»Wie so? Weshalb denn, zum Donner?«
Justine überging diese Frage mit Schweigen. »Für's Zweite,« fuhr sie fort: »geben Sie mir die Erlaubniß, Sie zu warnen. Monsieur White hat sich falsch gegen mich bewiesen; und ich fürchte, sein Pflegevater meint es auch nicht ehrlich mit Ihnen.«
»Der Doctor?« Dem Senator schlug das Gewissen.