Ettore beeilte sich zu versichern, daß Elisabeth und er glücklich sein würden, die Herzogin im Palazzo Priuli zu empfangen. Maud nickte.

»Schön, ich werde in den nächsten Tagen meinen Besuch machen. Meinen Besuch bei Ihrer Frau! Außerdem will ich natürlich Ihre Galerie mit der berühmten ›Dogaressa‹ sehen! Ich begreife gar nicht, daß mir das Bild damals, als ich zuerst in Venedig war, entgangen ist!«

»Sie interessierten sich damals nicht für italienische Bilder, ausschließlich nur für den Empfang am englischen Hofe!« sagte Ettore mit zärtlichem Vorwurf. Maud lachte, meinte gleichmütig: »Ja, ja, der Mensch ändert sich mit den Jahren,« und kehrte mit einer Hartnäckigkeit, die Ettore erstaunte, zu Elisabeth zurück.

»Sie haben mir noch immer nicht gesagt, wie Ihre Frau ist!«

»Mein Gott, kann Sie das wirklich so sehr interessieren?«

»Sehr!«

»Also: sie ist schlank und blond und hat blaue Augen und sehr guten Teint –«

»Und Sie sind jedenfalls sehr glücklich mit ihr?«

»O ja.«