Ettore sah sie verblüfft an.
»Aber er denkt gar nicht daran, sich einzuschiffen oder überhaupt Italien zu verlassen!«
»Man muß ihm den Gedanken eben plausibel machen, natürlich mit Geld plausibel machen! Sagen Sie ihm, er soll den Dienst quittieren, und deponieren Sie für ihn auf einer Bank in Rio oder in Buenos Aires 100 000 oder 200 000 Lire, die er erheben kann, sobald er drüben ankommt … Sie werden sehen, das zieht ihn hinüber wie der stärkste Magnet!«
»Nein, Maud, das alles geht nicht!«
»Warum geht es nicht?«
»Zunächst würde er nur hinüberfahren, um das Geld zu holen, und käme alsbald zurück.«
»Das glauben Sie nur, weil Sie niemals drüben gewesen sind! Sie wissen ja gar nicht, welchen Reiz das Leben drüben hat, gerade für Menschen, die hier herüben immer mit dem Pfennig rechnen müssen und drüben mit einemmal Geld verjubeln können!«
Ettore sagte beschämt:
»Ja, ich habe aber gar nicht so viel Geld, um es ihm zum Verjubeln zu geben! Wir sind nicht in der Lage, mit den Hunderttausenden um uns zu werfen!«
»Ich denke, Sie haben eine reiche Frau geheiratet?«