Wie ich höre, ist man gegenwärtig mit Errichtung eines Denkmals zu Ehren des General Wolf im Gouverneurs-Garten, welcher an den St. Laurence stößt und von Point Levi aus gesehen werden kann, beschäftigt. Ueber die Inschrift ist man noch nicht einig[5].
Der Capitain ist so eben von der Stadt zurückgekehrt. Recht gütig hat er für mich einen Korb mit reifen Aepfeln, frischem Fleisch, Gemüse, Brod und Butter an Bord gebracht. Auf dem Deck wimmelt es von Zollbeamten und Leuten, die einen Theil der Schiffs-Fracht, welche hauptsächlich in Rum, Branntwein, Zucker und Kohlen als Ballast besteht, ausladen. Gegen fünf Uhr Abends sind wir gesonnen, Quebek zu verlassen. Das brittische Amerika, ein prächtiges Dampfschiff mit dreifachem Deck, wird uns bis Montreal bugsiren (ins Schlepptau nehmen). Für jetzt muß ich Ihnen Lebewohl sagen.
Fußnoten:
[2] Delphinus Phocaena.
[3] Siehe des Seemann's Sindbad Reisen in den arabischen Mährchen (Tausend und eine Nacht).
[4] Es ist zu hoffen, daß die Regierung diesen mangelhaften und nachtheiligen Gesetzen abhelfen werde, da sie in der That zu wiederholten Malen gerade die Uebel, welche der Gesundheits-Ausschuß von der Colonie abzuhalten wünscht, für die armen Auswandrer herbeigeführt haben.
Manches schätzbare Leben ist durch die zu nahe Zusammengesellung der Gesunden mit den Angesteckten muthwillig geopfert worden, nicht zu gedenken der vielen andern Leiden, Ausgaben und Unbequemlichkeiten, die man dem heimathslosen Wandrer wohl ersparen könnte.
Müssen nun einmal Quarantaine-Gesetze bestehen, — und ich halte sie für ein nothwendiges Uebel, — so sollte man wenigstens alles thun, um sie für die Emigranten so wenig drückend und nachtheilig, als möglich zu machen.