»Allerdings,« war die Antwort, »das Holz dort auf dem Wagen hat er seit gestern, nach Beendigung seiner Lehrstunden, alles selbst gefällt.«
»Lieber wollte ich meine Jungen todt sehen, ehe ich ihnen gleich gemeinen Arbeitern die Axt zu führen verstattete.«
»Müßiggang ist aller Laster Anfang,« sagte der Capitain, »wie weit schlechter würde mein Sohn beschäftigt sein, wenn er sich mit böser Gesellschaft auf der Straße umher triebe.«
»Sie müssen doch zugeben, daß sich dieses Land nicht zum Aufenthalt für Gentlemen und Damen eignet,« bemerkte die Lady.
»Es ist ein Land,« erwiederte der Capitain etwas derb, »worin Gentlemen, die nicht arbeiten mögen und die doch nicht außer demselben leben können, verhungern müssen, und aus diesem Grunde gewöhne ich meine Söhne frühzeitig an eine stete und nützliche Thätigkeit.«
»Meine Söhne sollen nie wie gemeine Handwerker arbeiten,« erwiederte die Dame mit Unwillen.
»In diesem Fall Madam, werden sie als Ansiedler zu nichts taugen; und es ist nur zu bedauern, daß Sie dieselben über den Ocean hierher gebracht haben.«
»Wir waren dazu gezwungen, wir konnten nicht mehr auf dem Fuße leben, wie wir gewohnt waren, andernfalls würde ich nie in dieses abscheuliche Land gekommen sein.«
»Da Sie aber nun einmal hier sind, so werden Sie sehr wohl thun, sich in die Umstände zu schicken, Canada ist kein Land für müßige Leute, welche ihre Vermögens-Umstände zu verbessern wünschen. In einigen Theilen des Landes werden Sie die meisten Nahrungsmittel eben so theuer finden als in London, die Kleidung noch weit theurer und nicht so gut, und dabei eben keine sonderliche Auswahl.«
»Nun dann möchte ich doch wissen, wozu Canada gut ist?« war die ärgerliche Antwort.