BR.

[16] Bekanntlich hat sich die Säugthier-Welt fast ganz erst im Laufe der Tertiär-Zeit entwickelt.

[17] Wenn dieser Grund so erheblich wäre, so würde man gar keine neuen Rassen bilden können, weil diese immer bei der Paarung zwischen den nächsten Verwandten, die anfänglich ja nur allein vorhanden sind, hervorgehen müssen. Was den in Lithauen eingehegten Auerochsen betrifft, so vernehmen wir, dass an der Krankheit Wilddieberei jährlich mehr Individuen eingehen, als geboren werden.

[18] Diese Abhängigkeit vom Klima ist denn doch in grosser Ausdehnung nachgewiesen worden von GLOGER in seiner Schrift „Über das Abändern der Vögel durch das Klima,“ Breslau 1833, 8o. Von vielen anderen Abänderungen sind die äusseren Ursachen zusammengestellt in unserer „Geschichte der Natur“ II, 68–116.

D. Übers.

[19] So lange man die wahre Ursache dieser Entstehung nicht kennt, hat Diess nichts Befremdendes.

D. Übers.

[20] Ein vollständiges Verzeichniss der Bewohner dunkler Höhlen hat EHRENBERG zusammengetragen in den Monats-Berichten der Berliner Akademie 1859, 758 ff.

D. Übs.

[21] Weit gewöhnlicher ist gewiss das Streben homologer Theile sich sowie andre mit fortschreitender Entwickelung selbständiger zu differenziren, es seye denn, dass jenes Streben unter sich zusammenzuhängen eine Differenzirung von heterologen Theilen bewirke, wie eben in Blumen.