„Die Beeren sagen,“ erwiderte Ulenspiegel, „daß sie Dir eine glückliche Ehe wünschen und eine Frau, die Dir nicht den Hut des Vulkan aufsetzt. Kennst Du diese Kopfbedeckung?“
Dann predigte er:
„Das Weib, das auf dem Heiratsmarkt Handgeld gibt, läßt nachher den andern die ganze Ware umsonst.“
Hierauf sprach das Mädchen, welches Sicherheit heucheln wollte: „Sieht man all dieses in dem prophetischen Säcklein?“
„Man sieht auch einen Schlüssel darin“, sagte Ulenspiegel ihr ganz leise ins Ohr.
Aber der Jüngling war schon mit dem Schlüssel davon.
Plötzlich gewahrte Ulenspiegel einen Dieb, der von der Fleischbank eines Schweinemetzgers eine ellenlange Wurst stahl und unter seinem Mantel verbarg. Aber der Metzger sah es nicht. Voller Freuden kam der Dieb zu Ulenspiegel und sagte zu ihm:
„Was verkaufst Du da, Unglücksprophet?“
„Säcklein, aus denen Du ersehen kannst, daß Du gehängt werden wirst, weil Du die Würste zu gern hattest.“
Bei dieser Rede entfloh der Dieb eilends, indes der bestohlene Metzger schrie: