„Nein,“ erwiderte Ulenspiegel, „ich will nicht, daß Du ein Narrenhirn bekommst, halb im Schatten und halb in der Sonne.“

Dann sprach er, seinen Hut dem Wirt gebend:

„Hebe Du ihn immerhin auf, denn er ist warm. Ich will mich draußen erleichtern.“

Er tat es und der Wirt behielt den Hut.

Alsbald verließ er die Herberge, ging zum Bauern, stieg auf seinen Esel und ritt im Trab auf der Straße, die nach Emden führt.

Da die Schelmenbrüder ihn nicht zurückkommen sahen, sprachen sie untereinander:

„Ist er davongegangen? Wer wird die Zeche zahlen?“

Den Baas packte die Furcht und mit einem Messer schnitt er Ulenspiegels Hut auf. Aber anstatt der Karolus fand er nichts darin zwischen Filz und Futter denn elende, kupferne Rechenpfennige.

Da ergrimmte er wider die Schelmenbrüder und sprach zu ihnen:

„Ihr Lumpenbrüder, Ihr werdet nicht von hinnen ziehen, Ihr lasset mir denn Eure Kleider samt und sonders, allein das Hemd ausgenommen.“