„Komm in mein Haus.“

Der Mann antwortete:

„Gesegnet seien, die liebreich gegen die irrenden Wandrer sind.“

Auf dem äußeren Fenstersims der Hütte lagen Brosamen, die Soetkin für die Vögel der Umgegend aufsparte. Sie kamen im Winter dorthin, um sich Nahrung zu holen. Der Mann nahm etliche dieser Brocken und aß sie.

„Dich hungert und dürstet“, sprach Klas.

Der Mann sagte:

„Seit acht Tagen, wo ich von den Dieben ausgeplündert ward, nähre ich mich von den Rüben auf den Äckern und den Wurzeln in den Wäldern.“

„So ist es an der Zeit zu schlemmen. Und hier“, sagte er und öffnete den Wandschrank, „ist eine volle Schüssel Erbsen, Eier, Blutwürste, Schinken, Genter Wurst und Waterzoey: gedämpfter Fisch. Unten im Keller schlummert der Wein von Löwen, nach Art des Burgunder gekeltert und rot und klar wie Rubin; den verlangt es, in den Gläsern zu erwachen. Wohlan, wir wollen Reisig aufs Feuer legen. Hörst Du die Blutwürste auf dem Rost singen? Das ist ein Loblied des guten Essens.“

Klas drehte sie um und um und sprach zu dem Manne:

„Sahst Du meinen Sohn Ulenspiegel nicht?“