Der Henker gehorsamte. Was an Haar unter den Achseln übrig war, knisterte und rauchte in der Flamme.
Ulenspiegel schrie und Soetkin sagte weinend:
„Schafft das Feuer hinweg!“
Der Amtmann sprach:
„Bekenne die Hehlerei und du sollst erlöst sein. Gestehe für ihn, Weib.“
Und Ulenspiegel sagte:
„Wer will den Fischhändler in das ewig brennende Feuer werfen?“
Soetkin schüttelte den Kopf zum Zeichen, daß sie nichts zu sagen hätte. Ulenspiegel knirschte mit den Zähnen und Soetkin schaute auf ihn mit verstörten Augen, in Tränen aufgelöst.
Indessen, nachdem der Henker die Kerzen ausgelöscht und das Becken mit glühenden Kohlen unter Ulenspiegels Füße gestellt hatte, schrie sie:
„Ihr Herren Richter, habt Erbarmen mit ihm, er weiß nicht, was er sagt.“