„Ehefrau bin ich, und Ehefrau sollst auch Du sein. Schön, starkes Haar, heiße Liebe, kalte Kniee und kalte Arme!“

Und Soetkin blickte sie traurig an und glaubte an einen neuen Wahnsinn.

Katheline redete weiter:

„Dreimal drei sind neun, heilige Zahl. Dem in der Nacht die Augen glänzen wie Katzenaugen, der allein sieht das Geheimnis.“

Eines Abends machte Soetkin eine Gebärde des Zweifels. Aber Katheline sagte:

„Vier und drei bedeutet Unglück unter Saturn; unter Venus die Zahl der Heirat. Kalte Arme, kalte Knie, feuriges Herz!“

Soetkin versetzte:

„Man muß nicht von bösen, heidnischen Götzen sprechen.“

Da Katheline solches vernahm, machte sie das Zeichen des Kreuzes und sagte:

„Gesegnet sei der graue Ritter. Nele muß einen Mann haben, schöner Mann, der den Degen trägt, schwarzer Mann mit glänzendem Gesicht.“