„Weil der Teig fertig ist.“

Ulenspiegel stand vor ihr und hielt den großen Krug von englischem Zinn in der Hand, der just ein Maß faßte.

„Mutter, was soll ich tun?“ fragte er.

„Geh,“ sagte Katheline.

Soetkin wollte nicht antworten, da sie nicht Herrin im Hause war; sie sprach zu Ulenspiegel: „Geh, mein Sohn.“

Ulenspiegel lief zum „Scaeck“ und brachte die vier Schoppen Doppelbier zurück.

Alsbald verbreitete sich der Duft der Schmalzkuchen in der Küche, und alle hatten Hunger, selbst die arme Leidtragende.

Ulenspiegel aß wacker. Katheline hatte ihm einen großen Humpen gegeben und sagte dabei, daß er, als der einzige Mann und das Haupt des Hauses, mehr denn die andern trinken und hernach singen sollte.

Ihre Miene war arglistig, als sie so sprach. Aber Ulenspiegel trank, doch sang er nicht. Nele weinte, da sie Soetkin so bleich und zusammengesunken sah. Allein Katheline war lustig.

Nach der Mahlzeit stiegen Soetkin und Ulenspiegel zum Boden hinauf, um sich schlafen zu legen; Katheline und Nele blieben in der Küche, allwo ihre Betten aufgeschlagen waren.