„Ich töte lieber ein Huhn als einen Menschen.“
Und sie stiegen wieder auf ihre Esel.
Am Tor von Huy floß das Blut immer noch. Sie stellten sich, als fingen sie Streit an, stiegen von ihren Eseln und fochten mit ihren Schwertern, dem Ansehen nach schier grausam. Als der Kampf beendet war, saßen sie wieder auf und ritten in Huy ein, nachdem sie am Stadttor ihre Pässe vorgewiesen hatten.
Da die Frauen Ulenspiegel verwundet und blutend und Lamm auf seinem Esel den Sieger spielen sahen, betrachteten sie Ulenspiegel mit zärtlichem Mitleid; aber Lamm drohten sie mit der Faust und sagten:
„Das ist der Taugenichts, der seinen Freund verwundet.“
Voll Unruhe suchte Lamm unter ihnen sein Weib.
Es war vergebens und er blies Trübsal.