„Wenn ich diese Bettelbrut mit meiner Degenscheide durchfuchtelte, so würde sie aufhören, solch unverschämten Lärm zu machen.“

Ulenspiegel schaute den Kellermeister an, nannte ihn ob seines Bauches Jan Fressack und fuhr fort, auf seinem Dudelsack zu blasen. Der Kellermeister trat auf ihn zu und bedrohte ihn mit der Faust; aber Bibulus Schnuffius stürzte auf ihn los und biß ihm ins Bein. Der Kellermeister fiel vor Angst nieder und schrie:

„Zu Hilfe!“

Lächelnd sprach die Dame zu Ulenspiegel:

„Könntest Du mir nicht sagen, Dudelsackpfeifer, ob der Weg, der von Damm nach Dudzeele führt, nicht verändert ist?“

Ulenspiegel schüttelte den Kopf, ohne im Spielen aufzuhören, und schaute die Dame an.

„Was hast Du, mich so anzustaunen?“ fragte sie.

Doch er, immerdar weiterspielend, riß die Augen auf, als ob er vor Bewunderung schier verzückt wäre.

Sie sprach zu ihm:

„Schämst Du Dich nicht, so jung Du bist, die Damen also anzugaffen?“