Ulenspiegel ward ein wenig rot, blies weiter und sah sie noch mehr an.

„Ich fragte Dich,“ hub sie abermals an, „ob der Weg, der von Damm nach Dudzeele führt, nicht verändert ist?“

„Er grünt nicht mehr, seit Ihr ihn des Glückes beraubt, Euch zu tragen“, erwiderte Ulenspiegel.

„Willst Du mich führen?“ fragte die Dame.

Doch Ulenspiegel blieb sitzen und betrachtete sie unverwandt. Und ob sie ihn gleich als Schalk erkannte, wußte sie, daß sein Spiel nichts als Jugend war, und verzieh ihm gerne. Er erhob sich und wollte ins Haus gehen.

„Wohin gehst Du?“ fragte sie.

„Meine Sonntagskleider anlegen“, erwiderte er.

„Geh“, sagte die Dame.

Alsdann setzte sie sich auf die Bank neben der Schwelle, und der Kellermeister tat wie sie. Sie wollte mit Nele sprechen, die aber antwortete ihr nicht, denn sie war eifersüchtig.

Ulenspiegel kehrte wohlgewaschen und in Barchend gekleidet zurück. Er sah schmuck aus in seinem Sonntagsstaat, der Bursche.