Die Frau versetzte:
„Das wäre für einen mageren Hering, wie Du bist, zuviel. Willst Du kein anderes Fleisch?“
Ulenspiegel schwieg.
„Was hast Du mit dem schönen, wohlgestalteten und behäbigen Mann angefangen, den ich oftmals in Deiner Gesellschaft sah?“ fragte sie.
„Lamm?“ sagte er.
„Was hast Du mit ihm gemacht?“ fragte sie.
„Er ißt in den Buden harte Eier, geräucherte Aale, gepökelte Fische, saures Gemüse und alles, was er zwischen die Zähne bekommen kann, und das alles, um seine Frau zu suchen. Warum bist Du nicht mein, Schätzchen? Willst Du fünfzig Gülden? Willst Du ein güldnes Halsband?“
Doch sie bekreuzte sich:
„Ich bin weder zu kaufen noch zu haben,“ sprach sie.
„Liebst Du nichts?“ fragte er.