„Das scheint nur so; es ist Wein und nicht Blut.“
„Wir werden Dir einen Zapfen in den Bauch stecken.“
„Ich werde mich allein leeren.“
„Du spottest unser.“
„Wer das Kalbfell schlägt, wird die Trommel hören,“ antwortete Ulenspiegel.
Und die gestickten Banner der römischen Prozessionen flatterten an den Schiffsmasten. In Sammet, Brokat, Seide, Gold- und Silberstoff gekleidet, wie es die Äbte beim Hochamt tun, mit Mitra und Kreuz in den Händen und der Mönche Wein trinkend, so hielten die Geusen auf den Schiffen Wacht.
Und es war ein seltsames Schauspiel, aus diesen reichen Gewändern diese rauhen Hände herausgucken zu sehen, die Hakenbüchse oder Armbrust, Hellebarde oder Picke trugen, lauter Männer mit hartem Gesicht und überdies mit Pistolen und Hirschfängern umgürtet, die in der Sonne glänzten. Sie tranken aus güldenen Kelchen den Klosterwein, welcher zum Weine der Freiheit geworden war.
Und sie sangen und riefen: „Es lebe der Geuse!“ Und also segelten sie auf dem Meer und der Schelde.