„Das dachte ich auch,“ sagte Lamm. „Das Wasser gefriert in den Krügen im Schrank, das Geflügel ist wie Holz, die Würste sind mit weißem Reif überzogen; die Butter ist wie Stein, das Öl schneeweiß, das Salz trocken wie Sand in der Sonne.“

„Da ist der Trost nahe,“ sprach Ulenspiegel. „Sie werden in großer Zahl kommen und uns mit Geschütz angreifen.“

Er ging an Bord des Admiralschiffes und sagte dem Admiral, was er fürchtete. Der antwortete ihm:

„Der Wind weht von Engelland her, es wird schneien, aber nicht frieren. Geh wieder auf Dein Schiff.“

Und Ulenspiegel tat also.

In der Nacht kam ein starker Schneefall; aber alsbald wehte der Wind von Norwegen her, das Meer gefror und ward wie eine Tenne. Der Admiral sah was geschehen war.

Da er nun befürchtete, daß die Amsterdamer aufs Eis kommen möchten, um die Schiffe in Brand zu stecken, befahl er den Soldaten, ihre Schlittschuhe bereit zu halten, im Fall, daß sie draußen und um die Schiffe herum kämpfen müßten. Den Kanonieren der geschmiedeten und gegossenen Kanonen befahl er, die Kugeln in Haufen neben die Lafetten zu legen und die Lunten alleweil brennend zu halten.

Doch die Amsterdamer kamen nicht.

Und so ging es sieben Tage.

Am Abend des achten Tages befahl Ulenspiegel, den Matrosen und Soldaten einen guten Schmaus aufzutischen, um ihnen gegen den scharfen Wind, welcher blies, einen Panzer zu machen.