Vor diesem Gebäude stand das würdige Paar still, als eben das erste Rollen des entfernten Donners vernehmbar wurde, und der Regen mit Heftigkeit niederzustürzen anfing.

«Es muß hier irgendwo sein», sagte Bumble, auf einen Papierstreifen blickend, den er in der Hand hielt.

«Wer da?» ertönte eine Stimme von oben.

Bumble blickte empor und sah jemanden aus dem zweiten Stockwerke herunterschauen.

«Eine Minute Geduld,» rief die Stimme, «ich werde sogleich bei Ihnen sein.»

«Ist das der Mann?» fragte Frau Bumble, und ihr Eheherr nickte bejahend.

«Vergiß nicht, was ich dir gesagt habe,» fuhr die Dame fort, «und sprich so wenig wie nur irgend möglich, denn du wirst uns sonst gleich verraten.»

Mr. Bumble, der an dem Hause mit sehr bänglichen Blicken emporgeschaut hatte, stand im Begriff, einige Zweifel auszusprechen, ob es überhaupt rätlich sei, sich noch zu dieser Stunde auf das Abenteuer einzulassen, als er durch Monks daran gehindert wurde, der eine kleine Tür öffnete, vor welcher sie standen, und ihnen winkte hereinzutreten. «Geschwind!» rief er ungeduldig, und mit dem Fuße stampfend. «Haltet mich hier nicht auf!»

Frau Bumble, welche anfangs gezögert hatte, ging keck hinein, und ihr Eheherr, der sich schämte oder fürchtete, zurückzubleiben, folgte ihr nach, jedoch offenbar mit großer Unruhe und ohne jene Würde, die ihn sonst stets vornehmlich zu charakterisieren pflegte.

«Was zum Teufel stehen Sie da draußen und ließen sich naß regnen?» sagte Monks zu ihm, nachdem er die Tür wieder verriegelt hatte.