«Wir – wir kühlten uns ein wenig ab», stotterte Bumble, furchtsam umherblickend.

«Kühlten sich ein wenig ab!» entgegnete Monks. «Aller Regen, der jemals vom Himmel herabfiel oder noch herabfallen soll, wird nicht so viel höllisches Feuer auslöschen, wie ein Mann mit sich umhertragen kann. Glauben Sie nicht, daß Sie sich so leicht abkühlen können.»

Mit diesen angenehmen Worten und mit einem finsteren, stieren Blick wandte sich Monks zu Frau Bumble, die, obwohl sonst nicht so leicht einzuschüchtern, dennoch die Augen vor ihm auf den Boden heften mußte. «Ist dies die Frau?» fragte Monks.

«Hm! Ja!» antwortete Mr. Bumble, eingedenk der Warnung seiner Gattin.

«Sie glauben vielleicht, daß Frauen keine Geheimnisse verschweigen können!» nahm Frau Bumble das Wort und blickte dabei Monks wieder dreist und forschend an.

«Ich weiß, daß sie allezeit eins verschweigen, bis es an den Tag gekommen ist», erwiderte Monks verächtlich.

«Und was ist das für ein Geheimnis?» fragte Frau Bumble in demselben zuversichtlichen Tone.

«Der Verlust ihres guten Namens», sagte Monks; «und ebenso fürchte ich nicht, daß eine Frau ihr Geheimnis ausschwatzt, wenn das Ausschwatzen dahin führen kann, daß sie gehängt oder deportiert wird. Verstanden?»

«Nein», versetzte die Dame, sich ein wenig verfärbend.

«Freilich,» sagte Monks spöttisch, «wie könnten Sie mich auch verstehen!» Er blickte die Eheleute halb höhnisch und halb grollend an, winkte ihnen abermals, ihm nachzufolgen, eilte durch das große, jedoch niedrige Zimmer voran und wollte eben eine steile Treppe oder vielmehr Leiter hinaufsteigen, als der helle Glanz eines Blitzes durch die Öffnung herabfuhr und ein Donnerschlag erfolgte, der das gebrechliche Gebäude in seinem Grunde erschütterte.