«Hm!» sagte Monks bedeutsam und mit einem begierigen und lauernden Blick; «handelt es sich denn um etwas Wertvolles?»

«Vielleicht – o ja, vielleicht», antwortete Frau Bumble gelassen.

«Etwas, was man ihr abnahm», fuhr Monks eifrig fort; «etwas, was sie trug – etwas, was –»

«Sie tun am besten, wenn sie bieten», unterbrach ihn Frau Bumble. «Ich habe schon gehört, um gewiß zu sein, daß Sie der Mann sind, für welchen mein Geheimnis Wert hat.»

Mr. Bumble, den seine bessere Hälfte von dem Geheimnis noch nicht mehr hatte wissen lassen, als er gleich zu Anfang gewußt, horchte diesem Zwiegespräch mit vorgerecktem Halse und weit aufgerissenen Augen, die er mit unverhohlenem Erstaunen bald auf seine Frau, bald auf Monks heftete, und seine Spannung nahm womöglich noch zu, als der letztere ernstlich nach der Summe fragte, welche für die Offenbarung des Geheimnisses gefordert würde.

«Was ist es Ihnen wert?» fragte Frau Bumble ebenso kaltblütig wie vorhin.

«Kann sein, daß es mir nichts oder daß es mir zwanzig Pfund wert ist», erwiderte Monks; «sprechen Sie und lassen Sie mich Ihre Forderung wissen.»

«Legen Sie noch fünf Pfund zu; geben Sie mir fünfundzwanzig Pfund in Gold,» versetzte Frau Bumble, «und ich sage Ihnen alles, was ich weiß – doch eher nicht.»

«Fünfundzwanzig Pfund!» rief Monks, sich zurückbeugend, aus.

«Ich sprach so deutlich, wie ich konnte,» entgegnete Frau Bumble, «und die Summe ist auch nicht bedeutend.»