«Auf der Innenseite ist der Name Agnes zu lesen», sagte Frau Bumble. «Für den Zunamen ist ein Raum offen gelassen, und dann folgt das Datum von einem Tage in dem Jahre vor der Geburt des Kindes, das ich in Erfahrung gebracht habe.»
«Und das ist alles?» fragte Monks nach einer genauen und eifrigen Untersuchung des kleinen Beutels.
«Ja,» antwortete Frau Bumble, und ihr Eheherr atmete lang und tief, als wenn er sich freute, daß alles vorüber wäre, ohne daß Monks die fünfundzwanzig Pfund zurückforderte. Er faßte jetzt so viel Mut, um endlich den Schweiß abzuwischen, der ihm vom Anfange der Unterredung an über die Stirn und Wangen hinabgeträufelt war.
«Ich weiß nichts von der Geschichte außer dem, was ich mutmaßen kann,» nahm seine Frau nach einem kurzen Stillschweigen wieder das Wort, «und begehre auch nichts zu wissen, denn es ist sicherer. Darf ich Ihnen aber ein paar Fragen vorlegen?»
«Das können Sie», sagte Monks mit einiger Verwunderung; «ob ich aber antworte oder nicht, ist eine andere Frage.»
«Was ihrer drei macht», bemerkte Mr. Bumble, ein wenig Scherzhaft-Witziges einschaltend.
«War es das, was Sie von mir zu bekommen erwarteten?» fragte die Dame.
«Ja», erwiderte Monks. «Die zweite Frage?» –
«Was denken Sie damit zu tun – kann es gegen mich gebraucht werden?»
«Niemals,» sagte Monks, «und auch nicht gegen mich. Sehen Sie hier; aber bewegen Sie sich keinen Schritt vorwärts, oder Ihr Leben ist keinen Strohhalm wert!» Er schob bei diesen Worten plötzlich den Tisch zur Seite und öffnete eine große Falltür dicht vor den Füßen Mr. Bumbles, der sich in größter Hast mehrere Schritte zurückzog. «Schauen Sie hinunter», sagte Monks, die Laterne in die Öffnung hinablassend; «fürchten Sie nichts. Ich hätte Sie ganz unbemerkt hinunter spedieren können, als Sie darüber saßen, wenn es meine Absicht gewesen wäre.»