In welchem berichtet wird, wie sich der gepfefferte Baldowerer in Verlegenheiten benahm.
«Also Ihr selber waret Euer Freund – nicht wahr?» fragte Mr. Bolter, sonst Claypole, als er, nach zwischen ihm und Fagin besiegeltem Vertrage, in des Juden Wohnung geführt worden war. «Dummkopf, der ich bin – ich hätt's mir doch gestern abend schon denken können!»
«Jedermann ist sein eigener Freund», erwiderte Fagin. «Es gibt Tausendkünstler, die da sagen, Nummer Drei wäre die Zauberzahl, und andere sagen Nummer Sieben. Aber es ist nicht wahr, mein Freund. Nummer Eins ist's!»
«Ha, ha, ha! Nummer Eins für immer!»
«In einer kleinen Genossenschaft, wie die unsrige ist,» sagte der Jude, der eine Erklärung für nötig hielt, «haben wir eine allgemeine Nummer Eins; das will sagen, Ihr könnt Euch nicht betrachten als Nummer Eins, ohne mich und all die anderen jungen Leute als dieselbe zu betrachten zugleich.»
«Das wär' der Teufel!»
«Ihr seht wohl,» fuhr der Jude fort, sich anstellend, als ob er die Unterbrechung nicht beachtete, «unser Nutzen und Schaden ist eins so ganz, daß es nicht sein kann anders. Zum Beispiel, es ist Euer Zweck und Absicht, zu sorgen für Nummer Eins – das heißt für Euch selbst.»
«Ganz recht, ganz recht.»
«Sehr wohl – Ihr könnt aber nicht sorgen für Euch selber, Nummer Eins, ohne zugleich zu sorgen für mich, Nummer Eins.»
«Nummer Zwei wollt Ihr sagen», fiel Mr. Bolter ein, der die Tugend der Selbstliebe im allerhöchsten Maße besaß.