«Fagin,» entgegnete Noah, «Ihr dürft aber nichts Gefährliches von mir verlangen und mich nicht wieder in Polizeigerichte schicken; denn ein für allemal, das gefällt mir nicht, und ich will's nicht.»
«'s ist dabei nicht die geringste Gefahr – Ihr sollt bloß baldowern ein Frauenzimmer.»
«Ein altes?»
«Ein junges.»
«Nun, darauf versteh' ich mich gut genug – trieb's schon mit Glück, als ich noch in die Schule ging. Was soll ich denn auskundschaften von der jungen Person?»
«Wohin sie geht, mit wem sie verkehrt, und womöglich, was sie sagt; Euch merken die Straße, wenn's eine Straße, oder das Haus, wenn's ist ein Haus, und mir bringen so viel Kunde, wie Ihr nur vermögt.»
«Was gebt Ihr mir dafür?» fragte Noah begierig.
«Wenn Ihr's gut ausrichtet, ein Pfund, mein Lieber – ja, ja, ein Pfund», erwiderte Fagin, der ihn so sehr wie möglich für die Sache zu interessieren wünschte; «und das ist so viel, als ich noch nie habe gegeben für ein Stück Arbeit, wobei nicht war viel zu gewinnen.»
«Wer ist denn das Frauenzimmer?»
«Eine der Unsern.»