„Aber Sie wissen, wie düster und drohend der Horizont aussieht,“ sagte Darnay.

„Das weiß ich recht wohl,“ stimmte Mr. Lorry bei, bemüht sich zu überreden, daß seine gewöhnliche Gutmüthigkeit für diesen Abend zur Säure geworden sei. „Aber ich bin entschlossen, nach dieses langen Tages Last übler Laune zu sein. Wo ist Manette?“

„Hier ist er!“ sagte der Doctor, der gerade jetzt in das dunkle Zimmer trat.

„Es freut mich, daß Sie zu Hause sind; denn diese übereilten Geschäfte und die schlimmen Gerüchte, mit welchen ich den ganzen Tag zu thun gehabt habe, haben mich ohne Grund ängstlich gemacht. Sie gehen doch nicht aus — hoff’ ich?“

„Nein; ich will eine Partie Triktrak mit Ihnen spielen, wenn Sie Lust haben,“ sagte der Doctor.

„Ich glaube nicht, daß ich Lust habe, wenn ich aufrichtig sein darf. Ich bin heute Abend nicht in Verfassung, es mit Ihnen aufzunehmen. Ist die Theestunde noch nicht vorüber, Lucie?“

„Natürlich haben wir auf Sie gewartet.“

„Ich danke Ihnen, meine Gute. Ist das liebe Kind schon zu Bett?“

„Es ist zu Bett und schläft ruhig.“