„Sagen Sie Monsieur, was für ein Schuh es ist und wie der Verfertiger heißt.“

Es folgte eine längere Pause, als gewöhnlich, ehe der Schuhmacher antwortete.

„Ich vergesse, was Sie mich gefragt haben. Was sagten Sie?“

„Ich sagte, können Sie nicht, um Monsieur zu unterrichten, näher beschreiben, was das für ein Schuh ist?“

„Es ist ein Damenschuh. Es ist ein Promenadenschuh für eine junge Dame. Er ist nach der neuesten Mode. Ich habe die Mode nie gesehen. Ich habe ein Muster in der Hand gehabt.“ Er blickte mit einer vorübergehenden, leisen Regung von Stolz nach dem Schuh hin.

„Und wie heißt der Verfertiger?“ fragte Defarge.

Jetzt, wo seine Hände von keiner Arbeit in Anspruch genommen waren, legte er die Knöchel der rechten in die Hohle der linken, und dann die Knöchel der linken in die Hohle der rechten und strich dann mit einer Hand sich den Bart und so in regelmäßiger Aufeinanderfolge weiter, ohne einen Augenblick Unterbrechung.

Die Aufgabe, ihn aus der Gedankenlosigkeit herauszureißen, in welche er stets versank, nachdem er gesprochen hatte, war ziemlich dieselbe, wie wenn man einen sehr Schwachen aus einer Ohnmacht zu erwecken hat oder sich bemüht, in der Hoffnung, noch Etwas zu entdecken, die Seele eines rasch Sterbenden aufzuhalten.

„Fragten Sie mich nach meinem Namen?“

„Ja, freilich.“