Kiki unterhielt sich damit gute fünf Minuten, dann wollte das Mädchen weitergehen und die Peitsche wiederhaben.
„Nichts da“, sagte Kiki.
Als sie sie ihm wegnehmen wollte, wich Kiki zurück und knallte vor dem Gesicht des Mädchens, indem er sagte: „Nicht näherkommen!“
Der Junge weinte. Kiki entfernte sich, mit der Peitsche knallend, und drehte sich von Zeit zu Zeit um, um sie auszulachen. Als er sie nicht mehr sah, wurde ihm die Peitsche lästig und er schmiß sie hinter einen Zaun.
Er war ein Gassenbub für Gassenbübinnen, einer der Bengel, deren Geschichten unterhaltend sind. Berthe gab sich ihm aus Spaß hin, und das ist schlimm, denn eine Frau, die sich achtet, soll einen Mann wählen, der zu etwas taugt.
Berthe traf mitunter den langen Jules, der in der ersten Zeit mit ihr stehen blieb und mit ihr plauderte wie mit der Frau eines Freundes. Er nannte sie „Madame“. Aber als er von ihrer Lebensweise erfuhr, sprach er nicht mehr mit ihr und ließ sie vorübergehen, den Kopf hoch, wie ein Soldat in Waffen hinabsieht auf diejenigen, die Zucht und Gesetz verletzen.
VIII
Es gab andre Tage für Berthe, und das waren jene Tage, an denen sie Pierre Hardy besuchte. Er sagte zu ihr: