kupfernickel im Teutschen, daher: kopparnikel im Schwedischen;—coppernikell im Englischen;—kupfernickel, oder nickel arsenical im Französischen;—nicel im Italienischen;—nikiel im Polnischen;—nikkelj im Russischen.
mamilec im Czechischen;—fattyurezercz im Magyarischen.
§. 9. Eisen.
A. Das metallische Eisen.
Das Eisen, wie es aus den Erzen kommt, ist theils Gusseisen (was meist gleich seine Form erhält), theils Roheisen, welches auf den Eisenhämmern (Frischheerden) wieder geschmolzen oder erweicht, und durch den Hammer in geschmeidiges Schmiede- oder Stabeisen verwandelt wird. Man unterscheidet viele Sorten, wie zähes und weiches (Osmundseisen), zähes und hartes (das gewöhnliche Stabeisen), rothbrüchiges (das sich nur beym Weissglühen schmieden lasst), kaltbrüchiges (das sich leicht schmieden lässt, aber kalt leicht bricht). Aus dem weichsten und zähesten Eisen wird Draht gezogen und Blech geschlagen.
Die Eisenerze sind überall verbreitet, liegen zum Theil ganz zu Tage, wie das Morast- und Sumpferz, das sich sehr leicht verschmelzen lässt, während das Kupfererz stets einem schwierigen Hüttenprozesse unterliegt, daher auch sehr rohe Völker Eisen producieren. Das metallische Eisen ist wohl allen, nicht ganz rohen Völkern bekannt gewesen, und es dürfte ein Irrthum seyn, zu glauben, dass viele alte Völker Kupfer und Bronce, aber kein Eisen gekannt hätten. Die Völker des Alterthums, welche die edle Bronce zu machen und zu bereiten verstanden, wendeten allerdings diese häufig statt unsers Stahls, an, was wir auch thun würden, wenn wir jene Kunst verstünden.
tie, tit, tschiae, tek, pati im Chinesischen, ting ist Roheisen; ty-tie-tsiang ist der Schmidt;—tizi auf den Linnkin- und den Japanischen Inseln;—lchagasa, schddjags (nach Klaproth) im Tibetanischen, pho-lcha-gasa ist eine schlechtere Sorte.
loha im Hindu und Bengalischen;—loha im Sanscrit, meist aber ghana, auch ayas (d.i. Erz, wie in vielen Sprachen), ferner kapiloha, ajasa, kalajasa, kalauha (Schwarzmetall), khadga, çastra, atrisara, asmasara, krischamischa, krischnajasch (schwarze Masse);—parriar in Madras und Manawanlu, in der Telinga-Sprache ist das Product, wie es durch Schmelzen aus dem dortigen schwarzen Eisensande gewonnen wird, woraus man dann den trefflichsten Stahl bereitet;—than in der indischen Provinz Tenassarim.
ganah, auch kani auf Kamtschatka und den Kurilen;—kurre-gane (Schwarzmetall) im Japanischen;—suy, soy auf Korea;—sat in Tunkin;—lek, irek in Siam, sam auf Awa;—savi im Grönländischen;—polgonton im Korjäkischen;—ospana im Afghanischen;—chima in der Kaffernsprache von Afghanistan.