wismatblüet der sächsischen und böhmischen Bergleute;—bismuth oxydé im Französischen und ähnlich in den übrigen Sprachen.

D. Weisses Wissmuthoxyd.

Dieses chemische Präparat bildet den Grund zur meisten weissen Schminke.

magisterium vismuti oder marcasittae der ältern Schriftsteller;—blanc d'Espagne im Französischen;—schminkweiss, spanisch weiss im Teutschen;—hwit smink im Schwedischen.


§. 17. Blei.

A. Das metallische Blei.

Blei, Zinn und Zink haben in ihrem metallischen Zustande grosse Aehnlichkeit mit einander, führen auch in mehreren Sprachen einen gemeinschaftlichen Namen, wie plumbum im Lateinischen, on im Magyarischen u.s.w., werden dann durch Beyworte unterschieden.

sié, tsien, tschjän, kien, jen, jan, gouen, he-youen im Chinesischen;—ien, auch mamari im Japanischen;—jen auf Korea;—ke auf Awa;—tschi in Tunkin und Siam;—timah im Malaiischen, ist Blei und Zinn, timah itan oder etan (d.i. das weisse) ist unser Blei, timahputi unser Zinn;—tudja im Tungusischen;—mane im Tibetanischen (nach Klaproth), auch zah-nye oder shane (nach Wilson), zha-rnye-zha-nyè, dnage-po, ra-nya, ra-rnyie, auch mit Blei übersetzt, wird Zinn seyn, von ranga im Sanscrit;—chorgoldsi und togolcha im Mongolischen, auch chara-chorgoltsch, chara togolga, bugonai-tulga, ukyr-tulga (tulga scheint Zink zu seyn);—churguschin, auch kargaschin im Tartarischen;—tartchan im Tartarisch-Mandschu;—akerlok in Grönland bey den Eskimo's (bedeutet auch Zinn).

kurchan, kargaschin (aus dem Tartarischen), kursun im Türkischen, auch on (wie im Magyarischen);—kurgusch, kurguschun im Kurdischen, auch resas, erssas (aus dem Arabischen);—churguldschim im Kalmückischen.