plumbu im Walachischen;—mpliumt im Albanischen;—plumb im Epirotischen;—plonn, plomm im Bretonischen;—plwn im Wälschen (wwn plwn ist Bleierz, plymen das Bleiloth, plymlyd ist bleiern);—blobm im Cornischen;—plumbum der Römer, waren die leichtflüssigen Metalle, plumbum nigrum war unser Blei (plumbum album Zinn);—plomb im Französischen, in alter Zeit kommt auch accil vor;—piombo im Italienischen;—plomo im Spanischen (plomar ist mit Blei überziehen, plomero der Bleigiesser);—chumbo im Portugiesischen, adjectiv braucht man auch plumbeo;—plun im Allemannischen.

bli, blijo, blyso im Lappländischen;—blyiy im Finnländischen;—bly im Isländischen, Schwedischen, Dänischen;—bli im Platteutschen; blijern ist bleiern;—bli im Altfränkischen;—blei im Hochteutschen.

luaidh im Gälschen; luaidh dhub (Schwarzblei) ist eigentlich unser Blei (luaidh gheal—Weissblei—ist Bleiweiss), luaidhe ist bleiern;—lead im Englischen; leaden ist bleiern, to lead mit Blei überziehen (daher wohl das teutsche: löthen, Loth u.s.w.);—lead im Angelsächsischen;—lood im Holländischen;—hetlod im Belgischen.

beruna im Baskischen.

B. Bleioxyd im Allgemeinen.

Das Blei oxydirt sich leicht, giebt mit dem Sauerstoffe verschiedene Oxyde, als: a) zuerst und schon durch Einwirkung der athmosphärischen Luft, bildet sich das graue Oxyd oder die Bleiasche, auch das weisse Oxyd; b) vermittelst Feuer bildet sich zuerst das gelbe Oxyd oder der massicot, der zum Glasiren der Töpfe gebraucht wird, c) dieser schmilzt leicht zusammen zu einer glimmerigen Substanz, der Bleiglötte, die theils gold-, theils silberfarbig ist, gold- silberglötte; d) diese weiter zusammengeschmolzen giebt das bleiglas;—e) aus dem gelben Oxyd bereitet man durch weitere Behandlung das rothe Oxyd, die mennige, die als Malerfarbe dient.

C. Das graue und weisse Bleioxyd und die Bleiasche.

safeda im Hindu;—alaunoch, alahabar im Arabischen;—onmesz im Magyarischen;—olowinka im Czechischen;—μολυβδος πεπλαυμενος, = κεκαυμενος im Griechischen;—spodium plumbi, plumbum elotum der Römer; plumbagin im Englischen;—cendre de plomb im Französischen;—alvaiade im Portugiesischen;—bliaska, blygelbe im Schwedischen;—bleyasch im Teutschen;—alumboti der Alchemiker, auch botanum melisodium.

D. Glötte, Bleiglötte.

Das im Feuer zu einer glimmerartigen Masse zusammengeschmolzene Bleioxyd, von silberweisser und goldgelber Farbe, daher: silberglötte, goldglötte.