sy, la-sy, ting, sik, tschilja im Chinesischen; teou-sy ist Zinn aus Malacca;—muk in Siam;—sik in Japan;—nap auf Korea;—tocholcha, dogolgan im Mongolischen, auch tulga und tschagan-gorold-dsin;—toholon im Tartarisch-Mandschu;—todjah, tudjla im Tungusischen;—chorgol, dogum im Jakutischen;—akerlok im Grönländischen bey den Eskimo's (bedeutet auch Blei);—tlai in Tunkin;—bulai auf Awa;—lolpi im Ostjäkischen (Samojedischen);—hattusch im Wogulischen.
kalang (von der Insel Kalah im indischen Meerbusen) im Malaiischen, ein durch ganz Asien verbreiteter Name, auch kalah, tinah-putih, mipis und mimpis;—kelley in Hindostan;—k'hé in der indischen Provinz Tenasserim;—ckalai im Tartarischen, auch ackkorgasch und korgoschik;—kalai im Türkischen, auch korgot, enück;—kalai, kale, quale im Georgischen;—galai, auch such, sachu im Tscherkessischen und den kaukasischen Sprachen;—kala im Ossetischen;—kalai im Arabischen;—kalay, qualay im Kurdischen;—qualat im Persischen, auch arsis, arzihz (wie arzihz im Sanscrit);—arsis im Bucharischen;—osis im Permischen;—καλαι, καλαγι im Neugriechischen.
anak, anag im Armenischen (anaki ist zinnern) auch glajek, galajek; nak im Aethiopischen;—gnaek im Abessinischen;—thran im Koptischen (anin ist zinnernes Geschirr), basnes, basns, auch durch Zinn übersetzt, ist wohl ehern;—bdil, bedil im Hebräischen;—cheseth im Altägyptischen;—djaurigge im Dungalischen;—drina nobürde in Burnu (Nordafrika);—korekone im Amharischen, auch arare (wie Blei), makebate ja arare ist verzinnen.
olowo, olobo, lova im Russischen (in den übrigen slawischen Sprachen ist olowo das Blei, kositer das Zinn);—on, olom im Magyarischen, eigentlich foger-on (d.i. Weissblei).
kastira, kastra im Sanscrit, auch rangu, arzihz trapu, ferner: trapula, trapusha, apusha, pattra, barbatira, surebha, nagadschirana, hima, alinaka, gurupatra, singata (aus Ceylon), banja (aus Bengalen);—rân, ranga, swarnadscha im Bengalischen;—ranga im Hindu;—ra-nya im Tibetanischen (rarnye und zan-nye mit Blei übersetzt kann hieher gehören).
kasdir im Arabischen; auch kalai, qualui (wie im Tartarischen, ein durch Asien verbreitetes Wort) und russas abead (Weissblei), russas, ryssas, raesus ist der gemeinschaftliche Name für Blei, Zinn, Zink (wie rsas im Maltesischen), übrigens heisst althe oder calhi die beste Sorte von Zinn, cerab ist eine schlechtere Art, inoe oder unot hat eine dunklere Färbung und keinen Klang (wohl ein legirtes Zinn), calicon ist strengflüssiger, wohl unser Zink, semkary ist verzinnen;—kastir in Darfur und im Szauakischen (Nordafrika);—kastira, kistara im Chaldäischen, auch abaz, abza, biz, pathkith, bdil, bedil (wie im Hebräischen);—kasdrin im Syrischen (onco wird auch mit staunum, kerutinon mit plumbum album übersetzt);—kastora, kistira im Phönizischen;—kositorin im Walachischen (kositar ist Zinngiesser);—κασσιτερον und καττιτερον im Griechischen (γεγανωμενα war verzinntes Geschirr); cassiteron der Römer, auch plumbum album (Weissblei), ihr stannum war aber—wenn man die auf uns gekommenen Stellen der Classiker prüft—nicht Zinn, sondern unser Zink, obwohl das lateinische Wort stannum von stan im Gälschen herkommt, was allerdings Zinn heisst; Zinnerze fehlen in Italien und Griechenland, aber aus zinkischen Kupfererzen wurde auch in Cypern stannum, d.i. Zink gewonnen;—kositer im Illyrischen, kositeritti ist verzinnen;—kositer im Windischen (Krain), obkositerati ist verzinnen;—kositer im Slowakischen, auch kalai, daher kalayscar der Zinngiesser;—kositer in Bosnien;—kossiter im Ragusanischen;—kosziter, auch czing in Croatien;—kaster im Altnordischen.
tina im Altfinnischen und Finnländischen (vielleicht mit ting im Chinesischen zusammenhängend):—tinna im Ehstnischen;—tidne, tadne im Lappländischen;—tenn im Schwedischen;—tin im Dänischen und Holländischen;—tin im Isländischen, tinna ist verzinnen;—tinn im Platteutschen;—tin im Angelsächsischen, tinnan ist verzinnen;—tin im Englischen, to tin ist verzinnen; block tin ist sehr reines Zinn in Blöcken; streamtin ist das aus den Seifenerzen geschmolzene Zinn, dieses durch ein Umschmelzen gereinigt giebt das reine grain tin, Kornzinn. tin in England wird nicht einheimischen, keltischen Ursprunges seyn, sondern ein fremdes Wort; in Cornwall, wo seit den ältesten Zeiten Zinnbergbau war, heisst das Zinn staern, stan (wie stan, staoin im Gälischen), stannary laws ist die Bergordnung für den Zinnbergbau, stan nary court ist das dasige Ober-Bergamt; pol stean ist ein Zinnsteinschacht, huel stean die Zinngrube; spalliard heisst der Zinnbergmann, flooran ist fein eingesprengter Zinnstein, pillion ist Zinn, welches nach der ersten Schmelzung noch in den Schlacken zurückbleibt;—pewtur ist legiertes Zinn, auch zinnernes und überzinntes Geschirr; dieses Wort ist auch keltischen Ursprunges, ist das gälsche peotar, feodar, das bretonische fewtur.
cyn, ceyn im Czechischen; cynugi, po cynowati ist verzinnen, cynar, konwar der Zinngiesser (dieses cyn, woher das teutsche zihn, zinn, scheint nicht sowohl slawischen, als finnischen Ursprunges, da bey den meisten slawischen Stämmen das Zinn kositer oder olowa heisst);—cyna im Polnischen, cynowy ist zinnern;—cin im Slowakischen;—czin-edeny im Magyarischen.
stan, staoin im Gälischen, auch feodar, peotar ist auch das legirte Zinn zu Geschirr (wie pewter im Englischen, peltre im Spanischen);—slian im Cornischen;—ystaen im Wälschen (auch alcan, von can weiss), ystaeniaw ist überzinnen, ystenawr der Zinngiesser;—sten, stean, steinn im Bretonischen, steinage ist Zinngeschirr, steinnein ist verzinnen;—feutur, auch fitur, und gloan ist (wie pewter im Englischen) zinnernes oder verzinntes Geschirr;—estan im Provenzalischen;—etain im Französischen, auch estain; etamer ist verzinnen, etamage ist Verzinnung;—estain im Altfränkischen;—estanno im Spanischen; sita heisst das feine chinesische Zinn (wohl von tschitja im Chinesischen), peltre, pêlterria ist das überzinnte oder zinnerne Geschirr (wie pewter im Englischen);—estanho im Portugiesischen; das feine indische heisst calain (der asiatische Name), eine andere Sorte ist tutanaga, wird aber wohl Zink seyn, von tutanag im Indischen.
stagnum, stannum celtiberium, auch cositerium im Mittelalter, ferner σταγνον, στακτιμολυβδον, σταννιον; daher σταννιαζειν und σταννιαρειν verzinnen;—Jupiter bey den Alchemikern, auch alnec, alenel, alkalap, aleth, asabum, almiba, caldar, cardir, feruzegi, kaufor, razdir, laos, meselrabira, rasar, zarfu, elkaley;—plumbum candidum im neuern Latein.