a) elmazat im Arabischen. Taifaschi bemerkt: dass man ihn auch in den Smaragdgruben von Aegypten finde; er habe die Farbe, Schwere und Härte des Diamantes, unterscheide sich von ihm aber durch folgende Eigenschaft: stellt man ihn auf (lorsque il est monté sur le ventre), so erscheint er schwärzlich oder gelblich, während der Smaragd in dieser Lage das schönste Wasser hat.

Mehrere Steine haben die optische Eigenschaft, dass sie nach gewissen Axen mehr als nach andern durchsichtig sind. Es wäre möglich, dass der elmazat zum grünen Turmaline gehörte, der im Darauf- und Durchsehen verschiedene Farben hat, er ist aber in Härte und Schwere wesentlich vom Diamanten verschieden.

elmasat wird der Pluralis von elmas, d.i. Diamant seyn, und unter elmazat können grüne, überhaupt gefärbte Diamanten verstanden seyn, die oben beym elmas nicht erwähnt sind; dann aber kann er nicht in Aegypten gefunden werden, diese Angabe ist vielleicht eine irrige.

b) yebb und c) yesem. Die Uebersetzer erwähnen nichts darüber; aber vielleicht wird der Stein zu dem jaschb im Arabischen, unserm Plasma (s. dieses) gehört haben, das Taifaschi nicht besonders erwähnt.

d) zeberjed, sabardschad im Arabischen. Taifaschi bemerkt: er sey weniger schön als der Smaragd, komme aus den ägyptischen Smaragdgruben; da diese aber zu seiner Zeit (640 der Hedgira) nicht mehr zugänglich wären, so finde man ihn nur noch als kleine Ringsteine in den Ruinen des alten Alexandriens. Er sey theils von tiefer, theils von lebhafter Farbe, theils von einem klaren Grün, dann von schönem Wasser, aber geringer Durchsichtigkeit, doch dem Auge sehr wohlthätig.

seberdsched im Persischen, Ben Manssur bemerkt: man halte ihn meist für eine Art des Smaragdes, er sey zuweilen selbst reiner und anmuthiger als dieser, komme aus den Minen des Smaragdes; er scheine aus gleichem Stoff, aber minder vollendet. Man unterscheide einen stark-, mittel- und schwachgrünen;—seberdsched im Türkischen, ist ein Stein von grüner und gelber Farbe;—siberget, auch bellur (d.i. Krystall) nennen—nach Bruce (Reise nach Abessinien), die jetzigen Einwohner von Aegypten den Stein der Insel topaze, welcher der topazion der Alten—wahrscheinlich unser Flussspath—gewesen seyn wird.

zabergad im Hindu, wird meist mit Chrysolith übersetzt.

taperzeta kommt mehrmals in den Schriften des Mittelalters vor, wird mit smeraldus übersetzt.

Zu welcher Mineralgattung dieser Stein gehöre, darüber sind verschiedene Ansichten ausgesprochen. Rozier (description de l'Egypte) hält ihn für Beryll; Raineri (Uebersetzung von Taifaschi) für Topas; Hammer (Fundgruben des Orients) für Chrysolith, und diess scheint richtig zu seyn.

Der seberdsched war offenbar ein grüner Schmuckstein, dem Smaragd ähnlich, aber weniger edel, und ein solcher ist unser Chrysolith, der von den Juwelieren auch zu den Smaragden gerechnet wird, theils in Indien, theils in einigen Küstengegenden des rothen Meeres vorkommt.