Und dies allein spricht von Natur aus der Mutter das Kind zu!
Weiß er es aber, freut er sich darüber?? –
Das kraftloseste, verlassene Weib arbeitet bis zum letzten Athemzuge für ihr Kind, oder erbettelt sich die Nahrung für dieses. Der Vater will oftmals nichts von seinem Ueberfluß für dasselbe geben. Er ist ganz Genuß, die Mutter ganz Entsagung.
Trotzdem hat der roheste Patron, der zufällig Vater ist, das alleinige Recht über das Kind der Mutter. Wie viel Trunkenbolde und Spieler giebt es nicht, denen das gesetzliche Recht zusteht über die Zukunft des Kindes zu bestimmen! –
Kommen wir nun wieder auf unser eigentliches Thema zurück!
Für die Frauenfrage interessirte sich der Mann bisher:
1) wenn er heirathen will aus beliebigen Motiven;
2) wenn er sich am Weibe »zu berauschen« beabsichtigt;
3) wenn er es loswerden will.
Bei den Frauen aber gab es nur eine Männerfrage, die da lautet: »wo bekomme ich einen?«