Sagen konnte sie nichts.

Der Oberförster wurde dunkelrot.

»Wirst du reden?« schrie er.

Da trat Maggie zur Schwester.

»Quäle sie doch nicht unnütz, Papa,« sagte sie. »Schließlich kann sie doch tun und lassen, was sie will.«

»Nicht in meinem Hause,« rief der Oberförster erregt, »nicht in meinem Hause. Soll ich mich auf meine alten Tage durch euch verflixte Frauenzimmer um meine Reputation bringen lassen? ... Die eine läuft hinter dem Menschen her, daß es ein Skandal ist, die andere schreibt ihm Liebesbriefchen. Und ich, der Vater, sehe gefällig zu und halt's Maul zu dem ganzen Treiben, nicht wahr?«

»Es ist kein Liebesbrief, Papa,« sagte Gertrud heiser. »Du erlaubst wohl, daß ich mich entferne. Ich werde ... überhaupt bald fortgehn ...«

Sie taumelte hinaus.

Der Oberförster lief erregt im Zimmer umher. »Wenn bloß der Kurowski wieder da wäre.«

Maggie war tief erregt. So ganz leicht schien es doch nicht, zu einem Ziel zu gelangen, dem sich Hindernisse solcher Art entgegenstellten.