Der Mond schien gelb durch die graugrünen Wolken, die in Streifen und Fetzen über den Himmel zogen. Gertrud sah in dem unheimlichen Licht fahl und starr aus. Sie wandte sich gar nicht um.
Maggies Herz zog sich zusammen.
»Was willst du tun? Wo willst du hin?« fragte sie zitternd.
»Fort,« sagte Gertrud, ohne sie anzusehen.
»Wohin?«
Gertrud zuckte die Achseln. »Du, ich wollte weg,« sagte sie, »aber mich friert so.«
»Es ist, als ob sie den Verstand verloren hätte,« dachte Maggie entsetzt.
»Komm doch vom Fenster fort,« sagte sie beherrscht. »Es zieht so.«
Gertrud stand auf. »Ja,« sagte sie, »das ist wahr.«
Maggie befreite sie von der Decke, zog ihr den Mantel aus und nahm ihr den Hut ab. Sie ließ es sich gefallen.