»Wer von den Herren war doch Ihr Verwandter, Fräulein?«

»Leutnant von Wachowski« sagte Fräulein Lena mit einem kleinen Hoffnungsschimmer in den Augen, der ihrer Herrin nicht entging.

»Also den Leutnant rechts, und den Hauptmann – wissen Sie, wie er heißt? ...«

»Riesberg ...«

»Gut« nickte Fräulein von Terkuhn und machte eine entlassende Bewegung. Dann besann sie sich noch einmal. »Fräulein!«

»Gnädiges Fräulein befehlen?«

»Wie kommen Sie zu einem Vetter, der adliger Leutnant ist? Und wird es ihm nicht unangenehm sein, Sie hier in dienender Stellung zu finden?«

»Ach nein« sagte Fräulein Lena mit einem halb stolzen Lächeln. »Meine Mutter war eine Wachowski. Unsere Güter lagen im Posenschen nebeneinander. Wir sind fast zusammen aufgewachsen, und wir haben uns sehr gefreut auf dieses Zusammentreffen ... Ja und dann ist er ja auch nur Reserveleutnant ...«

»So so, – was treibt er denn sonst?« ...

»Er ist Landwirt, gnädiges Fräulein, und er wird sich nach der Übung ein kleines Gut in der Mark kaufen. Er hat eins in Aussicht ...«